Erfolgreicher Start in die neue Musiksaison im Bürgerzentrum
Nach der Sommerpause ist das Bürgerzentrum im September erfolgreich in die neue Musiksaison gestartet. Jeden Monat finden zwei Musikveranstaltungen statt: ein Live-Konzert sowie der Musikstammtisch am letzten Mittwoch des Monats. Mit Lunedì und Amber View standen beim September-Konzert zwei Würzburger Bands auf der Bühne. Beide präsentierten eigene Songs zwischen Indie, Rock und Pop – gitarrenbetont, melodisch und weit weg vom üblichen Coverprogramm. Mal mit Anklängen an den Progressive-Rock der 70er, mal an den britischen Indie- und Alternative-Rock der 90er und 2000er Jahre. Eine ganz andere Richtung nahm der Musikstammtisch. Diesmal gehörte die Bühne vor allem jungen Musikerinnen und Musikern. Der 16-jährige Jahn Kemper eröffnete mit einer Mischung aus Doom Metal, Alternative Rock und Folk: tiefe Sounds, harte Gitarren und düstere Texte – nur bei der Lautstärke blieb er durchaus bürgerzentrumstauglich. Danach folgte der komplette Stilwechsel. Thilo Stark, Musikpädagoge am Caritas-Don Bosco Bildungszentrum Würzburg brachte vier seiner Auszubildenden mit. Für die jungen Sängerinnen war es der erste offizielle Auftritt vor Publikum. Mit Soul-, Blues- und Jazzklassikern und einer stimmlichen Bandbreite von Julie London bis Beyoncé begeisterten sie die Gäste. Gerade diese ungewöhnliche Kombination machte den Abend aus: erst Metal, dann Soul – und ein Publikum, das sich auf beides einließ. Genau dafür steht der Musikstammtisch: Musiker zusammenzubringen, Neues auszuprobieren und jungen Talenten eine Bühne zu geben. Das Bürgerzentrum ist dabei mehr als ein Veranstaltungsort. Es ist ein Ort zum Treffen, Reden und gemeinsamen Gestalten. Die Veranstaltungen werden ehrenamtlich organisiert, der Eintritt ist frei. Finanziert wird die Arbeit vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Im Oktober geht es weiter: Plan Bee bringt Rock- und Popklassiker mit mehrstimmigem Gesang und Akustikinstrumenten nach Kitzingen – Tanzen ausdrücklich erlaubt. Beim Musikstammtisch wird es anschließend mit Blue Matter und Jazzklassikern wieder eine ganz andere musikalische Richtung geben.

